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Chaos am Gurt beseitigen

Grillon

Grillon

Kommen wir mal zu einem Leserwunsch den ich an dieser Stelle erfüllen möchte.

Es geht ganz einfach darum ein Grillon oder auch andere Mast- und Haltesystem praktisch am Gurt zu verstauen.
Am einfachsten, so finde ich, kann man das Seil „aufwickeln“ (siehe Bilder). Dazu nehmt ihr das Seil doppelt, dann benötigt ihr ca. 30 cm um den Rest darum zu wickeln. Unten angekommen einfach die Enden mit den Karabinern durch die entstandene Öse stecken und ggf. am Hauptkarabiner wieder einhängen. Dazu sollte das Seil auch schon eine gewisse Länge haben, hier im Beispiel sind es 5 Meter.
Eine andere Möglichkeit sind Luftmaschen zu knüpfen (siehe gesonderten Artikel).

Ich hoffe, dass ich bei dem Problem ein wenig Abhilfe leisten konnte.

 
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GRIGRI ist gar kein Abseilgerät?

Wenn man sich mal die Anleitung anschaut, dann bemerkt man, dass dort mit keinem Wort ein Abseilvorgang erwähnt ist.

Auszug aus dem Punkt 1: „Das GRIGRI 2 ist ein Sicherungsgerät für dynamische Einfachseile (Kern + Mantel) gemäß CE EN 892 und UIAA mit einem Durchmesser von 8,9 bis 11 mm. Beim Sportklettern ist es zum Sichern eines Kletterers im Vorstieg oder im Toprope und zum Ablassen geeignet.“ Wer seine Anleitung, die Ihr aber eigentlich lesen und aufheben solltet, nicht mehr hat der kann sich hier das nochmal anschauen.

Wenn Ihr nun noch in meinem Artikel „Thermographie und Klettern“ schaut könnt Ihr nachlesen was passiert wenn Ihr damit abseilt. Da Gerät wird sehr heiß (im Test 108°C). Ab 60°C können aber schon Seilschäden auftreten!

Das GRIGRI ist nunmal ein Sicherungsgerät und kein Abseilgerät aber wieviele Anwender benutzen es zum Abseilen? Es sind schon viele, du auch?

 
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Thermographie und Klettern

Published on 20. November 2011 by in Sportklettern

Neulich durfte ich bei einem sehr interessanten Seminar zu gegen sein. Der Themenschwerpunkt lag bei der Thermographie.

Im ersten Seminarteil ging es darum die Unterschiede zwischen Thermographie und der Infrarotmessung aufzuzeigen und die Thermographie kennen zu lernen und auch zu deuten. Aber was hat das nun mit Klettern zu tun?

Ganz einfach. In der Industriekletterei kommt diese Messmethode zum Einsatz, z.B. um in Kraftwerken heiße Stellen bzw. verborgene Schadstellen an Isolierungen zu finden, um diese entweder mit dem Seilsystem zu umgehen oder zu beseitigen.

Im zweiten Teil wurde es aber noch Interessanter. Wir sind gemeinsam nach draußen auf ein Übungsgelände eines großen Energieversorgers gegangen. Da hingen bereits an einem Übungsstrommasten zwei Seilstrecken (ca.20 Meter), an denen sich einige Industriekletterer mit unterschiedlichen Geräten und Methoden abseilten. Am Boden angekommen wurden gleich die Geräte mit den Thermokameras untersucht und die jeweiligen Ergebnisse der Gruppe mitgeteilt.

Thermographie

Thermographie

 

Petzl ID :            48°C

Petzl Rig :          50°C

Petzl GriGri:      108°C

HMS:                 40°C

Abseilacht:         81°C

Die jeweiligen Temperaturen wurde an der Außenseite (Metallplatte) gemessen. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Hitze im Geräteinneren noch höher ist.

Merke: Ein semistatisches Kernmantelseil, wie wir es beim T5-Klettern verwenden, verträgt Temperaturen von maximal 60°C!

Ich denke, dass Petzl sich was dabei gedacht hat das GriGri nicht für Abseilvorgänge frei zu geben.

 

Danke für das tolle Seminar. Da hab ich wieder mal was gelernt.

 
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F60

Published on 14. November 2011 by in Ausflugsziele
F60-hinten

F60-hinten

Durch einen Flyer im Hotel sind wir auf die F60 aufmerksam geworden. Die F60 ist eine Abraumbrücke und ein Relikt aus dem Braunkohletagebau bei Lichterfeld in der Lausitz. Schon von weitem ist die Brücke über den Häuserdächern und Baumwipfeln sichtbar. Ein gutes Foto von dem ganzen Konstrukt zu machen war mir nicht möglich.Um diese Abraumbrücke drauf zu bekommen reichte mein Weitwinkel einfach nicht aus. Die F60 wurde durch VEB TAKRAF Lauchhammer (heute TAKRAF GmbH Lauchhammer) vor Ort von 1989 bis 1991 erbaut. Diese Brücke ist die letzte von fünf gebauten Seriengeräten. Sie arbeitete vom März 1991 bis zum Juni 1992. Die Stahlkonstruktion wird auch als „Liegender Eiffelturm der Lausitz“ bezeichnet. Die Gesamtlänge beträgt 502 Meter, damit überragt sie den Eiffelturm um 182 Meter. Mit der Breite von 204 Metern und der Höhe von fast 80 Metern werden ihre gewaltigen Dimensionen unterstrichen. Die Abtragsmächtigkeit der beiden Bagger im Hoch- und Tiefschnitt beträgt insgesamt 60 Meter, daher der Name F60. Heute sind nach der Umrüstung und dem Ausbau von Baugruppen noch 11.000 Tonnen Stahl vorhanden. Wer noch mehr technische Daten wünscht, den verweise ich an dieser Stelle auf die Homepage.

Am Eingang natürlich den Cache geloggt und 1,50 € berappt um auf das Gelände zu kommen. Der Earthcache blieb mir irgendwie verborgen da meine GC-App den nicht angezeigt hat.

Eine Führung über die Brücke ist auch möglich und hätte mit 8 € für 4 Stunden zu buche geschlagen. Wer dort einen Moment in dem riesigen, zum Museum ausgebauten, Werkstattwagen verweilt, kann sogar eine Kleinigkeit essen. Auf dem Speiseplan stehen Eintopf, Kartoffelsalat und Bratwurst.

F60-vorne

F60-vorne

Auch Shows, Konzerte und Tagungen finden hier statt. Sowie die Möglichkeit sich abzuseilen. Natürlich nicht nach Lust und Laune, sondern nach Voranmeldung bei dem Veranstalter. Runter geht’s dann aus 60 Metern mit einer Abseilacht. Das ganze für 35€, jedes weitere Abseilen 20€. Die 1,50€ um auf das Gelände zu kommen müssen zusätzlich bezahlt werden. Womit man alles Geld machen kann.

 

Viel Spass bei der F60

 
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Ein Tag in den Tropen

Published on 8. November 2011 by in Ausflugsziele
Tropical Islands

Tropical Islands

Vergangenen Monat haben wir einen Kurzurlaub geplant. Aber wo soll es denn hingehen? Na klar, ins Tropical Islands nach Brandenburg. Also schon mal im Internet Eintritt und Übernachtung gebucht. Stop, so schnell geht es aber nicht! Da fangen die Probleme schon an. Möchte man gerne im Tropical Islands übernachten, sollte der Geldbeutel dementsprechend vorbereitet sein. Man kann wählen zwischen 24 Std. Ticket, Übernachtung im Zelt oder in einer Lodge. Preise liegen hierbei bis 249€ pro Person. Eine andere Möglichkeit ist, ein Hotel außerhalb zu nehmen. Zwei Personen im Doppelzimmer mit

Frühstück für 130€ inklusive dem Eintritt von fast 60€. Alles klar, nehmen wir. Angepriesen wurde es als All-inklusiv, aber weit gefehlt. Der Eintritt in die Saunalandschaft ist mit 12€ pro Person nicht dabei. Wer gerne die Rutschen nutzen möchte, der muss noch einmal 4,50€ berappen. Gleiches gilt auch für den Jungle-Lift.

Nun gut also los geht’s.

Anreise morgens um 10:45 Uhr. Bis dahin muss man auch dort sein, da ab 11 Uhr die Reservierung nicht mehr berücksichtigt wird und so bleibt einem nichts anderes übrig als sich bei den Tagesgästen anzustellen. Die 130€ zahlt man am Eingang, dann gibt es ein Chiparmband mit dem man alles Weitere bezahlt.

Es war jetzt schon ziemlich voll und wir mussten uns erst zurecht finden. Allerdings ist der erste Blick nach oben unter die Hallendecke, in 107 Meter Höhe, schon faszinierend.

Nachdem wir uns durch einen endlos scheinenden Umkleidentrakt quälten, kamen wir endlich hinein. Zuerst mal ein kleiner Rundgang. Die Merchandising shops ließen wir wörtlich links liegen, sowie auch den Frisörsalon. Dann kamen einige Restaurants und Bars, die überwiegend noch geschlossen waren.

Südsee

Südsee

Zum Baden gab es nur zwei große Becken. Das Größte davon, die Südsee, hat einen realen Sandstand. Sehr nett gemacht auch mit zahlreichen Liegen, die aber ganz nach deutscher Manier restlos mit Handtüchern belegt waren. Also unser Zeug in den Sand geschmissen und hinein ins Wasser. Brrrr…… unter Südsee stelle ich mir andere Temperaturen vor. Wenn man sich allerdings dran gewöhnt hat geht’s. Eine Runde schwimmen und wieder raus. Danach das kleine Becken erkundet. Es hat mehr Wasserattraktionen, wie einen Strudel, Springbrunnen und Wasserfälle. Hier sind auch eher die Kinder und Nichtschwimmer bestens aufgehoben.

Man sollte auch den Namen Tropical Islands wörtlich nehmen. Es soll mehr die Tropen verkörpern als ein Spassbad. So gibt es in der Mitte der Halle einen großen Tropenbereich mit Naturrätseln, Teiche mit richtig großen Fischen von verschiedenen Kontinenten, Schildkröten und Vögel die hier frei durch die ganze Halle fliegen. Ungewöhnlich ist auch nicht, dass mal ein exotisches Huhn den Weg kreuzt und auf der anderen Wegseite wieder zwischen den Palmen verschwindet.

Kleines Erlebnisbecken

Kleines Erlebnisbecken

Es ist Mittag und uns quält so langsam der Hunger, mit hinein nehmen darf man nichts, aber inzwischen hat auch das erste, nennen wir es mal Restaurant, geöffnet. Es gibt Pizza, Riesenschnitzel und Asiatisch als eine Art kleines Buffet. Die Pizza sah besser aus als sie geschmeckt hat und das Schnitzel war das erste in meinem Leben, dass ich nicht aufgegessen habe. Am Appetit lag es nicht, vielmehr an Geschmack und Konsistenz.

Das ganze garniert mit einer dickflüssigen Fertigpilzsauce, die zusätzlich mit 1,50€ berechnet wurde.

An der Kasse noch eine Überraschung. Zum Essen gab es je ein Getränk dazu. Plötzlich sollten wir einen Becher (den Becher nicht den Inhalt) bezahlen, dafür können wir ihn auch behalten. Wir wollten doch gar keinen Becher kaufen, aber weil schon ein Getränk drin war mussten wir ihn nehmen. So hat uns das Essen knapp 24€ gekostet. Dafür hatten wir ab jetzt einen Becher, sogar mit Deckel, den wir in der Umkleide immer wieder mit unseren eigenen Getränk befüllt haben.

Nach dem schlechten Essen ab in den Saunabereich, ausruhen. Am Drehkreuz braucht man nur sein Chiparmband zu scannen und schon wird man um weitere 12€ erleichtert. Hier gab es nun allerhand Saunen, Dampfbäder und Pools. Außerdem hat man hier die Möglichkeit sich auf eine der zahlreichen freien Liegen auszuruhen oder sich in den Ruheraum zu legen und mal ein wenig zu schlafen. Als ich meine Augen wieder öffnete konnte ich gar nicht glauben, dass es schon weit nach 17 Uhr war. Das war also wirklich Entspannung pur. Nach ein paar weiteren Saunagängen und Blubberbädern hatten wir doch schon wieder Hunger auf einen kleinen Snack. Gut, dass es auch hier die Möglichkeit gibt zu Speisen und zu Trinken. Das Restaurant macht mit seiner gläsernen Wellness-Showküche einen guten Eindruck und das Essen auf den Nachbartischen sah echt gut aus. Meine Begleitung hat sich erst für einen Erdbeer-Eis Becher entschieden während ich mich mit einem Bier erfrischte. Obwohl so nicht bestellt brachte die nette Bedienung uns zum Eisbecher gleich zwei Löffel. Sehr aufmerksam, muss ich sagen. Das Eis für 5,60€ war auch wirklich groß und reichte locker für zwei.

Ballon

Ballon

Was ganz besonders Witziges waren die beiden Heißluftballons. Mit dem einen wurden die Besucher, immer zu zweit, an einem Stahlseil in 60 Meter Höhe gelassen und nach 10 Minuten wieder runter gezogen. Preis pro Person 12€! Mit dem anderen Ballon wurde man herum „getragen“. Ein Mitarbeiter hatte einen Petzl Navaho Gurt mit drei Seilen daran an. Die Besucher standen in dem kleinen Korb am Ballon. So konnte der „Rundflug“ beginnen und das Tropical Islands von oben erkundet werden. Der Preis dafür 25€ und nochmal 5€ pro Person!

Acht Stunden haben wir durchgehalten und gar nicht alles gesehen. Es ist wirklich sehr weitläufig. Man muss auch bedenken, dass die Halle 300 Meter lang ist und mit allerhand Attraktionen vollgestopft ist. So haben wir auf unserer Abschlussrunde noch einen riesigen Kinderspielplatz mit Kettcars, Pedalos uwm, und einen Minigolfplatz gefunden. Der Jungle-Lift war außer Betrieb, sowie noch ein anderer Bereich an dem kräftig mit einem Kran, der in der Halle stand, gearbeitet wurde. Die Arbeiten haben aber nicht wirklich den Badebetrieb gestört. Die Fotos sind mit dem iPhone entstanden, da ich die Spiegelreflex im Auto gelassen habe. Es ist aber problemlos möglich eine Kamera mit hinein zu nehmen (außer Saunalandschaft) und zwischendurch, wenn man nicht darauf aufpassen kann, in den Spind zu legen.

Kleines Becken 2

Kleines Becken 2

Was noch schade war, in unserem Buchungspaket wäre noch der Eintritt für den nächsten Tag mit drin gewesen. Nur das hat uns erst mal keiner gesagt.

Abends im Hotel waren wir von dem guten Standard überrascht, sehr gepflegt und sauber. Nur die Kurtaxe ist in unserem Fall unnötig, dennoch muss sie jeder der im Spreewald übernachtet zahlen. Auch das abendliche Essen, Tomatensuppe und Salat für meine Begleitung und Rinderroulade mit Klöße und Rotkohl für mich, dazu ein paar Getränke und das für 18€. Da kann man echt nicht meckern.

Am nächsten Morgen ging es nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet weiter, irgendwas wollten wir noch unternehmen…ab zur F60!

 
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Palmengarten Frankfurt

Published on 14. Oktober 2011 by in Ausflugsziele
Palme

Letzten Sonntag bin ich mit meiner Begleitung nach Frankfurt gefahren, um den dortigen Palmengarten, oder auch Botanischer Garten genannt, zu besuchen.

Ich muss sagen, wir waren auf keinen Fall enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Das Wetter war gut und der Eintrittspreis von 5€ pro Nase human. Parken konnten wir direkt unter dem Palmengarten in einer Tiefgarage. Hier fallen allerdings weitere Kosten an, aber dafür hat man keinen Stress mit der Parkplatzsuche und auch keinen langen Fußweg.

Wer gerne die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt kann zum Eingang Palmengartenstraße mit der U4, U6, U7 oder der Buslinie 32 / 50 / 75: Station Bockenheimer Warte oder der Straßenbahn Linie 16 fahren.

Zu dem zweiten Eingang Siesmayerstraße kommt Ihr mit der U6 und U7: Station Westend oder der Buslinie 36 Haltestelle Palmengarten.

Einlass ist im Sommer bis 18 Uhr und im Winter bis 16 Uhr. Interessant finde ich, dass man so lange bleiben kann wie man mag und wenn es bis 3 Uhr morgens ist, völlig egal. Zu beachten ist nur, dass man für die Tiefgarage einen Nachtzuschlag in Höhe einer Pauschale von 3€ zahlen muss.

 

 

 

Im Palmengarten gibt es neben den verschiedenen Gewächshäuser, wie dem Tropenhaus, Steppenhaus oder Palmenhaus zahlreiche Außenbeete mit Pflanzen aus der ganzen Welt.

Die Kids kommen auch nicht zu kurz. Ein Minigolfplatz ist vorhanden und großzügig angelegte Spielplätze laden zum Rumtoben ein, darunter auch ein Wasserspielplatz (an Badebekleidung für die Kleinen denken). Aber Vorsicht es gibt auch einen extra eingerichteten Kinderkiosk!

Wer mag kann natürlich gegen Entgelt (Kinder 0,60€, Erw. 1,20€), mit dem Palmenexpress eine Rundfahrt machen und sich so einen guten Überblick verschaffen. Es gibt auch die Möglichkeit einfach nur auf die andere Gartenseite zu fahren.

Wasserfall im Tropenhaus

Das leibliche Wohl kommt auch nicht zu kurz. Zwei Restaurants, die Villa Leonardi und Café Siesmayer, laden zu Speis und Trank ein. Bei unserem Besuch war es sehr voll und wir mussten einen Moment suchen bis wir im Café Siesmayer, dass auch von der Siesmayer Strasse zugänglich ist, einen Platz bekamen. Die Preise waren, ich sag mal, angemessen. Zwei Hauptgerichte, Semmelknödel mit frischer Waldpilzsoße und ein Paar Weißwürste mit Brezel, dazu ein großes Bier und eine Cola für 32€. Drei Gerichte für zwei Personen? Jep, ich hatte sehr großen Hunger!

Auf dem Gelände gibt es sehr viel zu entdecken, sei es im Blütenhaus oder im Steingarten, unter dem sich auch eine zugängliche Grotte befindet. Am großen See kann man sich ein Ruderboot leihen und so romantisch mit seiner Liebsten über den See paddeln, in dem sich sogar Schildkröten aufhalten. Leider war das Haupthaus (das Palmenhaus) wegen Umbaumaßnahmen nur teilweise besuchbar. Hier war auch zur Zeit unseres Besuches eine Orchideen-Ausstellung, mit Verkauf, wo man seltene Pflanzen erwerben konnte, was meiner Begleiterin natürlich sehr entgegen kam. Sonderausstellungen gibt es ständig, beachtet dazu einfach den Veranstaltungskalender auf der Homepage.

Orchidee im Blütenhaus

Zum Papageno-Theater kann ich leider nicht so viel schreiben. Das haben wir auf unserem Rundgang ausgelassen. Ich weiß nur, dass es dort immer neue Aufführungen für Groß und Klein gibt. Die Eintrittspreise richten sich je nach Tageszeit und Sitzreihe und liegen bei 12,50€ bis 24 €.

Luftwurzeln im Tropenhaus

Fahrt mal hin und schaut es Euch an. Ein Besuch ist es allemal Wert. Ich persönlich fahre nochmal im Frühling/Sommer hin, wenn mehr am blühen ist. Aber auch jetzt im Herbst gibt es genug zu sehen. Eine Winterpause gibt es nicht.

Geocacher können natürlich auch Ihrer Sucht nachgehen. Meine Cachempfehlungen sind Pamengarten Eingang Ost**** (GC1RHRX) und Palmengarten Eingang West* (GC!Q5FH), die ich aber beide!!! nicht gefunden habe. Denke, dass es aber auch verständlich ist bei diesem hohen Muggelaufkommen an den Eingängen. Während den Öffnungszeiten ist es schon schwer die Caches unauffällig zu loggen. Auch in der gesamten Umgebung, darunter auch im benachbarten Grüneburgpark gibt es einige schöne Dosen zum Suchen.

 

Ich wünsche Euch viel Spaß auf Eurer Entdeckungstour im Palmengarten Frankfurt.

Sonnenblumen im Blütenhaus
 
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Link Empfehlung „Rappel Devices“

Published on 14. Oktober 2011 by in Sportklettern

Mir wurde mal ein richtig interessanter Link zugeschickt, den ich Euch heute auch mal vorstellen möchte. Es handelt sich um ein Archiv von Klettermaterial. Hier findet Ihr wirklich alles an Material der letzten Jahrzehnte. Vom Karabinern über Steigklemmen bis zu Rettungsgeräten und Abseilgeräten. Ein wirklich beeindruckendes Archiv wurde hier zusammen getragen.

Alles ist super erklärt, sofern Angaben vorliegen, mit Herkunft, Jahrgang, Gewicht und Maße.

Eine Gesamtübersicht findet Ihr hier schon mal hier.

Und das komplette Archiv hier.

Hier mal das Interessanteste aller Abseilgeräte. Allerdings wird von der Verwendung dringend abgeraten. Aber warum nur?

Kleiderbügel

Kleiderbügel

Viel Spass beim durchstöbern. Ich bin gleich stundenlang davor hängen geblieben ;-)

 

 

 
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Geocachingsucht

Published on 10. Oktober 2011 by in Geocaching

Neulich im Netz gefunden.

Geocachingsuchtnewspaper

Geocachingsuchtnewspaper

 
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Beschriftung von Kletterzubehör

Published on 10. Oktober 2011 by in Sportklettern

Durch einen Freund wurde ich auf einen Artikel in dem Blog von Spike05 aufmerksam. Hier ist ein Bericht zur Beschriftung von Klettermaterial zu lesen.

Die Ideen, die dort und in anderen Blogs auftauchen sind ja schon mal ganz gut. Abzuraten ist allerdings Karabiner mit einem Dremel zu bearbeiten. Dies kann sogar sehr gefährlich werden. Spike05 hat da schon recht, wenn dann allerhöchstens Materialkarabiner zu bearbeiten. Ich habe dazu mal mit jemanden gesprochen der beruflich Klettermaterial prüft. (Das ganze nennt sich „Sachkundiger nach BGG 906“)

Die Aussage von Ihm war ganz klar: „Wenn es einen Materialabtrag von mehr als einem Millimeter gibt, egal warum, ist der Karabiner sofort zu entsorgen und nicht mehr für Personenlasten zu gebrauchen. Er hat damit seine technische Zulassung verloren und gehört aus dem Verkehr gezogen. Genauso bei der Verwendung von Schlagzahlen, -buchstaben, da bei der Einbringung die Struktur des Materials verändert wird und sich ggf. Haarrisse bilden.“

Lasergravur-gear

Lasergravur

Ich selber habe mich für eine Luxusvariante entschieden. Alle meine metallenden Ausrüstungsgegenstände habe ich bei der Kletter-Spezial-Einheit lasern lassen. Dabei konnte ich selber Schriftart, -grösse und Position bestimmen. Das Material muss auch nicht dort gekauft sein. Die Lasern alles was man hin schickt oder vorbei bringt. Natürlich kostet es etwas, aber es lohnt sich dennoch. Die Kosten sind abhängig vom Aufwand und der Stückzahl, deshalb kann ich hier keinen pauschalen Preis nennen. Alles ist permanent markiert vom Abseilgerät über Karabiner bis zu den Rollen. (siehe Foto) Es ist eine einmalige Investition hält aber so lange wie ich den Gegenstand benutze.

Für alle textilen Gegenstände gilt natürlich „Finger weg von Farben und Lacken“! Ein handelsüblicher Edding ist zum beschriften völlig ungeeignet da er Lösungsmittel beinhaltet. Es gibt im Handel spezielle Makierstifte, z.B. einen Rope Marker (allerdings nur auf hierfür zugelassenen Seilen). Auch von der Firma Edding gibt es die Produkte 30 und 4500 auf Wasserbasis. Auf Nachfrage bei Firma Edding kam die Aussage, dass keine Gewährleistung übernommen wird, da es nicht sicher ist, dass diese Rezeptur der Farbe nicht doch in irgendeiner Art das Material angegriffen wird.

Etwas Interessantes habe ich auch noch gefunden. Die Firma Blacksafe bietet ein so genanntes „Rope End Kit“ an. Dieses Set besteht aus 50 Teilen zum Preis von 11,95€. Hier drin sind spezielle unverrottbare Etiketten sowie Schrumpfschlauchstücke enthalten. So kann man sich die Etiketten nach belieben selber beschriften, aufkleben und mit einem Schrumpfschlauch überziehen. Super Sache! Gemacht ist es zwar für Seile, aber funktioniert auch bei anderen Sachen. Nur bei Bandschlingen wird es wieder kniffelig da ich den Schrumpfschlauch nicht über das Etikett ziehen kann.

 

Fazit:

Klebeband, Aufkleber, farbiger Schrumpfschlauch oder Lasergravuren sind ok. Alles andere lieber sein lassen und besser auf sein Zeug achten, damit nichts verwechselt wird.

 

 
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ACHTUNG RÜCKRUFAKTION

Rückrufaktion bei SKYLOTEC Betroffen ist das Klettersteigset SKYRIDER, 250 Geräte aus der ersten Generation

und das GRIGRI 2, Modelle mit den Referenzen D14 2O, D14 2G, D14 2B, deren Seriennummer mit den 5 Ziffern zwischen 10326 und 11136 beginnt.

Alle Infos hierüber und Vorgehensweise zur Rückrufaktion findet Ihr hier:

www.kletter-spezial-laden.de/sicherheitshinweis-petzl.html

 
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