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Trittschlinge bauen

Für den Ausstieg über eine Kante kannst Du Dir einen Tritt mit einer Bandschlinge schnell selber basteln. Mit dieser Trittschlinge ist es bequem über zu steigen. Ihr nehmt eine Bandschlinge passender Länge (hier 120cm) und befestigt sie mit einem französischen Klemmknoten (Klemheist) an dem Tragseil. Wenn Ihr die nun über die Kante führt habt Ihr draussen einen Tritt zum Hinstellen. Nun seit Ihr über die Kante, könnt Euren Kantenschutz und Abseilgerät nochmal richten und dann ins System setzen.

Hierzu gibt es natürlich auch eine kleine Bilderserie.

Französischer Klemmknoten (Klemheist)

Kantenausstieg

Tritt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

sortieren und hinsetzen

 

 

 

 
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Ablegereife von Kletterseilen

Dein Kletterseil hat eine begrenzte Haltbarkeit. Das Ganze nennt sich Ablegereife und es ist egal ob das Seil nun gebraucht wurde oder nicht. Auch neu verpackt altert es, genau wie alle anderen textilen Materialien. Wie lange Ihr nun das Seil gebrauchen dürft findet Ihr auf der Seilkarte. Wenn diese nicht vorhanden ist, könnt Ihr es an dem Kennfaden im Inneren ablesen. Diesen Kennfaden muss jedes zertifizierte Seil haben. Hierauf steht der Hersteller, Norm, Typ, Herstellungsjahr und Material. Einige Hersteller benutzen auch Farbtabellen für das Herstellungsjahr, diese erfahrt Ihr beim Hersteller.

Auch wenn Ihr ein Seil habt, von dem Ihr z.B. nicht wisst ob es ein dynamisches- oder semistatisches Seil ist, könnt Ihr es an dem Kennfaden ablesen. In der Europäischen Norm EN 892 sind die dynamischen Seile erfasst.

 

Hier im Beispiel: Blacksafe Strong 11mm

 
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Blacksafe T5 Serie

Published on 10. September 2011 by in Geocaching

Im Wald von Bad Soden-Salmünster befindet sich eine T5 Kletterserie die viel abverlangt. Parken kann man wunderbar an der Mühlwiese. Hier befindet sich auch ein wunderbarer Waldspielplatz für die Kleinen. Auch eine Schutzhütte ist vorhanden, an der man nach Voranmeldung beim Ordungsamt sogar Grillen bzw Feuer machen kann.

Momentan sind es 4 Caches. Angefangen beim Prusik,Prusik (GC23VDD), bei dem die Aufgabe gestellt wurde nur mit der Prusik Methode an die Dose zu kommen. Hintergrund ist es diese Auf-/Abstiegstechnik mal wieder gemacht zu haben, für den Fall wenn es im Baum mal richtig ernst wird, weil das Abseilgrät einen defekt hat oder runter gefallen ist. Der Baum ist nicht allzu hoch, sodass es locker machbar ist.
Die nächsten Caches sind in Ahnlehnung an die Ausbildung zum Industriekletterer entstanden. Level 1 (GC23VE4) ist ein Cache bei dem es nur vertikal nach oben geht in eine Höhe von ca. 20 Meter. Hoch, loggen, runter, fertig.

Der Level 2 (GC23VEC) Cache ist der einzige Multi. Ein wenig “know how” wird hier schon abverlangt. Mit der richtigen Seilbahntechnik kann aber eine grössere Materialschlacht vermieden werden. Der Final hierfür befindet sich nicht allzuweit weg. Bedingung ist jedoch, dass jeder der Loggen möchte auch die Seilbahn befahren muss, um sich dort in ein erstes Logbuch einzutragen.
Die Eckdaten der Seilbahn: Länge ca. 35 Meter, max. Höhe 12 Meter.

Wer auf Schrägseilbahnen steht ist mit dem Level 3 (GC25724) gut bedient. Allerdings müssen vorher ein paar Fragen in Heimarbeit gelöst werden. Diese Fragen sind nicht so schwer, dass man sie nicht lösen kann. Einfach mit Logik und Verstand an die Sache gehen. Mit Hilfe des Geocheckers können die errechneten Koordinaten im Vorfeld geprüft werden.

Die Location des Level 3 Caches ist immernoch die Schönste. Es ist ruhig und abgelegen, keine Muggels weit und breit. Die Seilbahn muss hier über einen kleinen Graben gespannt werden, in dem auch hin und wieder Wasser fließt. Das Gesamtbild von der Location ist recht urig mit den steilen Hängen und dem kleinen Bach. Wer noch den weiteren Verlauf des Grabens hoch geht kann den Fremdcache Jägerheilige (GC2ZWGA) besuchen. Über diesen Cache erlaube ich mir kein Urteil und verweise so nur auf meinen Artikel “Ein PETling liegt im Walde…”

Alle Caches sind entweder über Stock und Stein direkt auf einer Linie erreichbar oder über befestigte Wege die sich natürlich den Berg hinauf schlängeln.

Ich wünsche Euch viel Spass und plant gleich etwas mehr Zeit ein, wenn Ihr alle Caches auf einmal besuchen möchtet.

 
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Ein PETling liegt im Walde…

Published on 10. September 2011 by in Geocaching

…ganz still und stumm.
Wie ist es zu erklären, dass immer mehr Cacherkollegen haufenweise Micro´s in die Wälder schmeißen? Ich schreibe bewusst „schmeißen“, weil es was anderes nicht ist. Mittlerweile habe ich es schon erlebt das ein PETling einfach in den Waldboden gesteckt wird. Ja, ich weiß man soll die Dose suchen, aber doch nicht so. Es kommt einfach keine Freude auf bei solch einem Cache, weil die Belohnung für die Mühen ausbleibt. Logbücher lesen, schöne Einträge für den Owner verfassen, Nippes tauschen. All das wird immer mehr vernachlässigt. Aber warum? Das ist doch das Schöne an unserem Hobby. Wo sind nur die ganzen schönen grossen Dosen geblieben? Im Wald ist doch wirklich Platz genug, um einen Regular zu verstecken.
Oder liegen die Gründe ganz wo anders? Wird nur noch auf die Statistik geschaut, sind klick&lock Dosen den Leuten zu teuer?

Wie seht ihr das? Kommentiert doch bitte mal Eure Meinung und Erfahrung. Vielleicht kommen wir der Sache auf den Grund oder zumindest ein Stück näher.

 
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Verschleißanzeige am ID

Dein ID hat tatsächlich eine Verschleißanzeige. Leider hat es Momentan nur der ID, wäre aber an anderen Abseilgeräten auch sehr sinnvoll.

Die Geräte nutzen sich im Laufe der Zeit ab. Ein Kriterium sind z.B. die Seile. Sind sie dreckig, staubig oder sandig ist der Verschleiß höher. Auf dem Bild ist zu erkennen, wo sich die Anzeige befindet und wie ich es deuten kann.

Wenn die blau markierte Mulde soweit ausgeschliffen ist, dass sie die kleine Nase (roter Pfeil) erreicht ist der ID “verbraucht”.

ID
 
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Externsteine

Published on 9. September 2011 by in Ausflugsziele

Im Nordostteil von Nordrhein-Westfalen, also im Südteil des Kreises Lippe gelegen gehören die Externsteine zum Horn-Bad Meinberger Stadtteil Holzhausen-Externsteine.

Externsteine

Externsteine

Die Felsen sind ein Teil der mittleren Gebirgskette des Teuteburger Waldes. Die ehemals waagerecht liegenden Gesteinsschichten haben sich vor etwa 70 Millionen Jahren hier dann lokal genau senkrecht gestellten.

Die Felsgruppe ragt maximal 47,7m über die Oberfläche des „Wiembecketeichs“ in die Höhe und erstreckt sich linienförmig über mehrere hundert Meter Länge. Sie beginnt etwas versteckt im Wald mit vereinzelten kleinen Felsen und zieht sich hin bis zu den gut sichtbaren 13 relativ freistehenden Einzelfelsen. Diese Felsenburg besteht aus relativ hartem und daher ziemlich verwitterungsresistentem Osning-Sandstein.

Die geologische Bedeutung der Externsteine wurde am 12. Mai 2006 mit der Auszeichnung als „Nationales Geotop“ durch die Akademie für Geowissenschaften zu Hannover gewürdigt.

Die Felsen in deren Besitz und deren Verwaltung der Landesverband Lippe übernimmt sind unter Kultur- und Denkmalschutz gestellt worden, da dieses etwa 127 ha umfassende Gebiet eine sehr grosse geologische und kulturhistorische Bedeutung hat.

Das Naturschutzgebiet ist besonders für die Flora und Fauna wertvoll, da es hier geschützte Tierarten, seltene Moose und Flechten, Gräser und Bäume gibt. Bei Letzteren sind es die im Umland vorkommenden Alteichen, die noch aus mittelalterlicher Bewirtschaftung stammen.

Die einzelnen Felsen werden in ihrer Verlaufsrichtung von Nordwesten nach Südosten durchgezählt und bezeichnet. So wird z.B. der markante Felsen Nr. 2 wegen seiner Gestalt herkömmlich als Turmfels bezeichnet. Der nächste Felsen wird als Treppenfelsen bezeichnet da sich an seinen Seiten eine in den Stein geschlagene Treppe zum Turmfelsen emporwindet.

Eine mächtige Kluft, durch die seit etwa 200 Jahren eine Straße führt, trennt den Treppenfelsen von Fels 4, auf dem ein mächtiger Brocken lose liegt, der für das Auge abzustürzen droht. Nach diesem wackligen Stein spricht man vom Wackelsteinfelsen. Er wird überragt von dem anschließenden Felsen 5, der nach einem am Gipfel sichtbaren, nach Südosten blickenden Männerkopf der Ruferfelsen genannt wird. Etwa acht weitere Felsen folgen in südöstlicher Richtung.

Externsteine - Altar

Externsteine - Altar (2007)

Je nachdem von welcher Seite man auf die Felsen schaut, stellen sie sich unterschiedlich da. Auf der Nordostseite der Felsen nimmt man eine Fülle von Bearbeitungsspuren wahr. Auf der nach Südwesten blickenden Seite sind nur wenige Spuren zu finden. So werden die Felsen mit dem Eindruck einer Ursprünglichkeit hier gewahrt, während die Nordostseite derart von Menschenhand überformt ist, dass der Eindruck einer Ruine entsteht. Es befinden sich kleine Gänge und Grotten in den Felsen wovon die meisten wegen des angestauten Teiches nicht mehr zugänglich sind. Auf dem Turmfelsen wurde eine Art Altar mit Hammer und Meißel hineingeschlagen (siehe Foto, hier mit goldenen Verzierungen für die Dreharbeiten zum Film “Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen”), der aber auch für astronomische Beobachtungen besonders zur Sommersonnenwende gedient haben kann.

Überall sind Verzierungen, Bilder, Runen und Inschriften zu erkennen, die aus vielen Epochen stammen und unterschiedlich gedeutet werden. Als Größtes ist das ca. fünfeinhalb Meter hohe mittelalterliche „Kreuzabnahmerelief“ eingeschlagen (siehe Foto). Es gilt als die älteste aus massivem Fels gehauene Steinmetzplastik nördlich der Alpen und wird in die Zeit zwischen 1130 und 1160 datiert. Unter anderem sind die Grotten und der Altar (auch Kapelle genannt) christlichen Ursprungs und könnten als Nachbauten der Grabheiligtümer von Jerusalem interpretiert werden.

Bemerkenswert ist ein etwa 4 Meter langes Rohr schräg hinunter von einer Grotte bis zu Höhe des Sargsteins, wo es am Kopfende wieder ins Freie tritt. Der Sargstein am Fuß des Grottenfelsens ist an allen Seiten bearbeitet. In seine Nordwestseite ist eine Art von Arcosolgrab mit einer menschenförmigen Aussparung für den aufzunehmenden Leib eingehauen. In der Grotte liegt die Öffnung neben dem Fenster im Fußboden, allerdings durch Zement verschlossen.

Der Treppenfelsen (Nr. 3) bietet heute vor allem den Aufgang zur Höhenkammer des Turmfelsens, die man von ihm aus in luftiger Höhe über eine Holzbrücke erreicht. Auch hier gibt es Reste andersartiger älterer Treppenanlagen. Auf der Höhe des Felsens sind im Südwesten Reste einer Kammer vorhanden.

Im Jahr 1564 wurden die Felsen vermutlich zum ersten mal schriftlich benannt und galten als ein germanisches Heiligtum, das durch Karl den Großen zerstört worden sei. Diese Interpretation erlebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem allgemein aufkommenden Interesse an Vor- und Frühgeschichte einen ersten Höhepunkt, um sich dann in den 1920er Jahren bis 1945 erneut großer Popularität zu erfreuen. Seitdem werden, vor allem in der heimatkundlichen Forschung, diese Ansätze immer wieder aufgegriffen, wobei die Interpretationen von Sternwarte bis hin zu Kultplatz reichen.

Archäologische Funde reichen von Feuerstein-Spitzen aus der Altsteinzeit (10.000 v.C.) über Keramiken und Metallgüter bis hin zu römischen Handelswegen (Hohlwege), wobei deren Bedeutung und menschliche Nutzung oft unklar ist und bestimmt auch bleibt. Die Artefakte werden nun im Lippischen Landesmuseum Detmold aufbewahrt.

1836 wurde aus romantisch-landschaftsästhetischen Gründen der unterhalb der Felsengruppe fließende Bach Wiembecke zum Wiembecketeich aufgestaut. Dieser künstliche Teich wurde später zur Zeit des Nationalsozialismus für Grabungszwecke und im Rahmen der Gestaltung des Areals abgelassen, nach 1945 aber wieder neu angelegt.

1881 und 1888 fanden die ersten archäologischen Grabungs-Kampagnen unter eher schlichten Bedingungen an den Externsteinen statt. Im Rückblick ist davon auszugehen, dass damals insgesamt mehr zerstört als entdeckt worden ist. 1932 wurde eine archäologische Sondierungsgrabung durch einen Bodendenkmalpfleger im Auftrag des damaligen Freistaats Lippe vorgenommen.

Kreuzabnahmerelief

Kreuzabnahmerelief

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde 1933 von Heinrich Himmel die Externstein-Stifftung gegründet um zur Erinnerung an die Ahnen die Felsen in einen „Heiligen Hain“ umzugestallten. So beschäftigen sich zwei verschiedene Organisationen mit der „Externsteinforschung“: die SS-Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e. V. und das sog. Amt Rosenberg. Umfangreiche archäologische Ausgrabungen wurden 1934 und 1935 durchgeführt und dokumentiert. Ziel war es Belege für eine vorchristliche germanische Kultstätte zu finden. So auch Wilhelm Teudt, der Mitte der 1920er-Jahre in den Externsteinen den Standort des vermeintlichen sächsischen Hauptheiligtums Irminsul entdeckt zu haben glaubte. Die Irminsul galt in völkischen und gilt in neuheidnischen Kreisen als Symbol des letzten Widerstandes der alten germanischen Religion, bevor sie von Karl dem Großen im Zuge der Christianisierung zerstört wurde.

Auch heute noch werden die Externsteine von verschiedenen, im weitesten Sinne esoterischen Gruppen sowie der neuheidnischen Szene als „Kraftort“ angesehen. Festivalartig finden in jedem Jahr zur Walpurgisnacht und Sommersonnenwende die deutschlandweit größten, informell organisierten Treffen vieler Gruppen und Einzelpersonen aus dem esoterischen Spektrum statt. In kleinerem Rahmen finden Treffen auch an anderen Terminen statt. Ab 2010 sind zur Walpurgisnacht und zur Sommersonnenwende Zelte, Alkohol und Lagerfeuer verboten. Das Alkoholverbot wurde zur Walpurgisnacht allerdings nicht durchgesetzt. Insbesondere zum 1. Mai und Mittsommernacht suchen Privatleute die Kultstätte zu Feierlichkeiten auf.

Ein Symbol sind die Externsteine auch für Gruppen, wie die Freien Kameradschaften. Um 2004 vergruben die „Jungen Konservativen“ unter dem Schlagwort „Trauern um Deutschland“ Gegenstände wie die deutsche Flagge, Lindenblätter, gentechnisch „reine“ Getreidesorten und Exemplare der Jungen Freiheit sowie antifaschistische Texte.

Im Jahr 1813 wurde der durch die Felsen verlaufende alte Fernweg – der heutige Wanderweg – zur Straße ausgebaut bzw. befestigt. Im Rahmen der Verkehrssicherung wurde auch der Wackelstein, der alten Geschichten zufolge auf Feinde des Ortes herunterstürzen sollte, mit Eisenhaken befestigt. Von 1912 bis 1935 verkehrte auf der Fernstraße eine Überlandstraßenbahn der PESAG von Paderborn über Horn nach Detmold, die bei den Felsen eine Haltestelle hatte. Bei Einführung der Fernstraßennummerierung 1932 wurde die Straße Teil der Fernverkehrsstraße Nr. 1 (Aachen-Königsberg), die 1934 in Reichsstraße 1 umbenannt und 1936 nach Südosten verlegt wurde (seit 1949 Bundesstraße 1). 1940 wurde die ehemalige Reichsstraße für den öffentlichen Kraftfahrzeug-Verkehr gesperrt und das Gebiet zum Erholungsgebiet erklärt.

Bis 1941 verkehrten an sommerlichen Sonn- und Feiertagen noch Straßenbahnen im Pendelverkehr auf einer Stichstrecke nach Horn-Externsteine.

1953 wurde der Externstein-Abschnitt der Straßenbahn-Strecke, die zuvor nur noch unregelmäßig und zu touristischen Zwecken befahren wurde, aufgegeben. Bis heute sind an den Felsen Einbuchtungen und Metallreste der Anlagen zu sehen.

Seit Ende der 1990er-Jahre gibt es im Rahmen des Stadtmarketings diverse Überlegungen (von einer sanften Vermarktung über esoterische Großveranstaltungen bis zum Musical-Bau) im Rat der Stadt Horn-Bad Meinberg, den Platz an den Externsteinen zum Event-Ort auszubauen. Diese Pläne wurden bislang aber nicht umgesetzt und wurden vor allem von Natur- und Denkmalschützern stark kritisiert. Seit 2005 gibt es Pläne für einen „Germanischen Themenpark Asgard“ unter Einbeziehung der Externsteine.

Externsteine

Externsteine

Mittlerweile besteigen bis zu einer Million Menschen jährlich über die aufwändig in den Fels geschlagene Treppenaufgänge, sowie eine Brücke, die Externsteine um den Blick bei guten Wetter bis zum Köterberg zu genießen. Tagsüber muss für den Aufgang zu beiden Felsen ein Eintrittsgeld bezahlt werden; außerhalb der Öffnungszeiten ist einer dieser Felsen jedoch kostenfrei und vollständig zugänglich. Abseits der Wege ist das Klettern und das Betreten der Felsköpfe jedoch zum Schutz der seltenen Vegetation grundsätzlich und teilweise deutlich beschildert untersagt.

Wanderer erreichen die Externsteine von Norden her kommend über den Hermannsweg und von Süden her kommend über den Eggeweg, der Teil des Europäischen Fernwanderwegs E1 ist.

Auch die Deutschen Bundespost Berlin hat 1989 ein Abbild der bizzaren Steine in die Serie Sehenswürdigkeiten aufgenommen.

Dieser Ort nahe meiner Heimat hat mich stehst bei meinen Besuchen in seinen Bann gezogen, wie bereits Generationen vor mir. Einer der besten Earthcaches (GC17RNX) den ich kenne, ist hier an den Steinen mit einer Favoritpunktezahl von 113! (Stand: 06.2012). Also ein Abstecher hier her lohnt sich auf jeden Fall für Gross und Klein. Leider muss man zum Parken eine Gebühr entrichten, dafür hat das ansässige Lokal humane Preise. Auch ein kleiner Kiosk ist dort auf dem Gelände, sowie oftmals verschiedene Strassenmusiker oder Akrobaten auf der Slackline. Selbst Ponyreiten für die Kleinen habe ich dort schon gesehen.

 
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Steinwand

Published on 9. September 2011 by in Ausflugsziele

Der nächstliegende natürliche Kletterfelsen für mich, und der bedeutendste Hessens, ist bei Steinwand, nördlich von Poppenhausen (Landkreis Fulda), ein Ort mit nur wenigen Einwohnern.

Poppenhausen

Einstieg in eine Route

Es ist eine gute und sehr viel besuchte Wand in der hessischen Rhön. Die Steinwand ist eine aus Phonolith bestehende Felswand, von etwa 100 m Länge und maximal 20 m Höhe. An der Steinwand, sowie den beiden südlich davon liegenden kleineren Felsen Teufelskanzel und Hintere Steinwand gibt es rund 100 Kletterrouten der Schwierigkeitsgrade II bis VIII (UIAA-Skala). Einen Kletterführer gibt es auch in dem ansässigen Lokal zu kaufen. Die Kosten für das kleine Büchlein liegen bei wenigen Euros (damals 2€). Die Routen sind gut beschrieben und das Topo ist übersichtlich. Hier wird jeder auf seine Kosten kommen, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen Kletterer. Die meisten Route sind mit Bühlerhacken ausgestattet, aber auch Klemmkeile können zwischendurch zusätzlich gesetzt werden. Vereinzelnd sind die Einstiege und Sicherungsplätz etwas höher gelegen, sodas Geröll vor der Felswand erst nur ungesichert erreicht werden kann (siehe Foto). Hier handelt es sich meist um Routen in höheren Schwierigkeitsgraden.

Und natürlich liegen ringsherum auch Dosen, an sehr schönen Locations, die teilweise einen herrlichen Blick auf das Biosphärenreservat Rhön und das Umland bieten. Also warum nicht mal einen Tagesausflug in die Rhön unternehmen?

 

 
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Bandschlingen, Reepschnüre und Co.

Bandschlinge eindrehen

Bandschlinge eindrehen

Wusstest du schon, dass Du Bandschlingen, Reepschnüre und Co. ordentlich mit Hilfe von Luftmaschen oder eindrehen an Deinem Gurt verstauen kannst.

Wer kennt nicht das Problem ständig irgendwo mit seinem Kletterzubehör hängen zu bleiben? Diese praktischen Methoden können sehr gut Abhilfe schaffen.

Bei der Luftmaschen Methode ist es möglich an dem Ende, in dem der Karabiner hängt, die Schlaufe zurück zustecken und mit einem Zug alle Schlaufen aufzulösen. Die Frauen unter uns kennen das vom Stricken wenn eine Masche fallen gelassen wird und sich das Strickgut auflöst.

Zum besseren Verständniss habe ich mal eine kleine detaillierte Bilderserie erstellt. Hier dargestellt mit einer 40cm Bandschlinge. Es ist aber mit jeder erdenklichen Länge möglich, sowie auch mir Reepschnüren aller Längen. Auch die Trittschlinge Eurer Handsteigklemme (demnächst in einem gesonderten Artikel) kann unteranderem so verstaut werden.

Bandschlinge Maschen

Luftmaschenmethode mit Bandschlinge Teil 1

Bandschlinge Maschen

Luftmaschenmethode mit Bandschlinge Teil 2

 
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Gefahren beim Klettern

Published on 9. September 2011 by in Sportklettern

Die Angst vor dem Hängetrauma und dem Orthostatischen Schock

Beim bewegungslosen Hängen im Gurt besteht die Gefahr von gesundheitlichen Schäden bis zum Tod, dies gilt insbesondere bei Bewußtlosigkeit. Die auftretenden Schäden werden als Hängetrauma bezeichnet, verantwortlich hierfür ist hauptsächlich der orthostatische Schock.

Durch das bewegungslose Hängen im Gurt wird durch eine Kombination aus Abschnürung durch den Gurt und Schwerkraftwirkung der venöse Blutrücktransport aus den unteren Extremitäten (Beine) zum Herzen gestört bzw. unterbrochen. Im Normalfall erfolgt dieser Blutrücktransport mit Hilfe der sogenannten Muskelpumpe, d.h. die Venen verlaufen im Bereich der Muskulatur, welche durch ihre ständige Bewegung den Transport gewährleisten. Durch den Ausfall dieser Muskelpumpe verbleibt das Blut in den unteren Körperbereichen und dem Herzen steht nur noch eine begrenzte Menge Blut zur Verfügung, es kommt zum Volumenmangel und so zum Abfall des Blutdrucks.

Der Körper versucht nun den Volumenmangel und den niedrigen Blutdruck durch verstärkte Herzleistung auszugleichen. Das funktioniert aber nicht lange und so kommt es zur Zentralisation im Körper. Das heißt es werden nur noch lebenswichtige Organe wie Herz, Lunge und Gehirn mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Der Schock führt nun zu Sauerstoffmangel in den lebenswichtigen Organen, gefolgt von Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod.

Erschwerend kommen Streß, Angst, Schmerz, evtl. Verletzungen und Erschwerung der Atmung hinzu. Die Zeitspanne bis zum Eintritt des Hängetraumas ist von verschiedenen Faktoren abhängig, bei entsprechenden Untersuchungen traten Zeiten zwischen 3,5 und 30 min. auf.

Hängetrauma

Quelle: Galileo (Pro Sieben)

Es muss genauestens auf die Lagerung nach der Rettung geachtet werden. Einen bewusstseinsklaren Verunglückten bringt man in die Kauer-Hock Stellung. Also mit aufrechten Oberkörper und angewinkelten Beinen um zu verhindern, dass das mittlerweile toxische Blut aus den unteren Extremitäten mit einem mal in den Oberkörper gelangt. Nun muss der Verunglückte genauso lange in dieser Stellung verharren, wie er gehangen hat. In dieser Zeit kann damit begonnen werden den Gurt langsam, nach und nach zu öffnen.

Ein bewusstloser Verunglückter wird natürlich sofort in die stabile Seitenlage gebracht um die Atemwege frei zu halten. Es kann hier keine Rücksicht auf das toxische Blut in den unteren Extremitäten genommen werden. Atmung geht vor! Bei eintreffen des Rettungsdienstes muss zwingend auf die Situation und vor allem die Lagerung hingewiesen werden, da solch ein Notfallbild auch im Rettungsdienst nicht alltäglich ist.

Wir sollten immer die Gefahren beim Klettern im Hinterkopf behalten.

 
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Fränkische Schweiz

Published on 8. September 2011 by in Ausflugsziele

Mein größter Favorit ist und bleibt die Fränkische Schweiz. Genauer gesagt der Norden rund um Stadelhofen, Treunitz und Steinfeld.

Pottenstein

Wer campen möchte, dem kann ich den Campingplatz Hajek in Kleinziegenfeld wärmstens empfehlen. Wir hatte in diesem Jahr das Glück, die Feuerstelle mit einer vorherigen Reservierung zu bekommen. Das heißt, ein abgegrenzter Platz umgeben von Hecken und Bäumen, mit einer riesigen Feuerstelle und ausreichend Platz für gut 20 Zelte. Naja, wir waren nur zu viert mit drei Zelten, hatten aber dafür unsere Ruhe. Mit den Autos konnten wir auch bis neben unsere Zelte fahren und parken, was auch nicht auf allen Campingplätzen selbstverständlich ist. Bedenken sollte man nur die Öffnungszeiten der Schranke, sonst kann es passieren, dass man nicht drauf oder runter kommt. Die sanitären Anlagen sind dem Platz entsprechend.

Höhlenbär in der Teufelshöhle

Ausflugsziele die mal nicht mit klettern zu tun haben wären, z.B. in Pottenstein. Dort kann man sich die Teufelshöhle in einer geführten Besichtigung näher anschauen. Man folgt dort einem unterirdischen Rundweg mit einer Länge von ca. 1,5 km und einer Dauer von etwa einer Stunde. Leider war unser Führer nicht so gesprächig, sodass er an den einzelnen Stationen nur buntes Licht, begleitet von ein paar Soundeffekten abspielte. Der Weg durch die Höhle ist gut ausgebaut. Allerdings muss man doch einige Treppenstufen bewältigen, um von der tiefsten Stelle, ca.70m, wieder das Tageslicht zu erreichen. Des weiteren gibt es in Pottenstein noch eine lange Sommerrodelbahn und das in der Gegend berühmte Felsenbad. Es wurde in den vergangen Jahren komplett neu aufgebaut, da es schon sehr weit zerfallen war. Baubeginn war in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Geschlossen wurde es 1988 aus hygienischen und bautechnischen Mängeln. Ein Förderverein hat in zwei Jahren Bauzeit versucht den Scharm aufrecht zu erhalten. Ob es gelungen ist? Schaut doch selber mal vorbei.

Jochen´s Schwung

 
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