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QR Code Workshop

Published on 16. Juli 2012 by in Nützliches

Heute möchte ich Euch QR Codes näher bringen. Was ist das und was kann man damit anstellen?

Der QR Code an sich ist eine Weiterentwicklung des bekannten Stichcodes (EAN). Er ist somit ein zweidimensionaler Strichcode, der in einem Quadrat durch weiße und schwarze Punkte dargestellt wird. Er erlaubt eine Verschlüsselung von Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen und ist so vielseitig einsetzbar.

Durch eine Tochterfirma von Toyota, Denso Wave, ist der QR Code letztendlich entstanden um Autozubehörteile zu identifizieren. Zunächst nur in der Automobilindustrie eingesetzt, ist in Japan der QR Code schon seit den 1990 Jahren sehr populär, da man mit ihm URL´s verschlüsseln und mit jedem Handy, mit Kamera und passender App, auslesen kann. Selbst wenn bis zu 30% des Codes verdeckt oder zerstört sind.

Mittlerweile nutzen viele Anwender den weltweit standardisierten Code um bis zu 4.200 alphanumerische Zeichen (etwa eine halbe Textseite) auf Webseiten, Flyern oder Produkten zugänglich zu machen. QR Code Generatoren sind in der Regel kostenlos im Internet zugänglich wie weiterhin mein Beispiel zeigen wird.

Je mehr Zeichen ein Code enthält, umso komplexer wird er. Es wird oft empfohlen maximal 100 Zeichen zu nutzen. Hinzu kommt noch die Fehlertoleranz, die den Code zusätzlich komplexer macht. Hier im Beispiel seht Ihr einen simplen Code mit wenigen Zeichen (beinhaltet eine URL) und niedriger Fehlertoleranz von ca 7%. Nebendran die gleiche URL in der Version V10 und einer hohen Fehlertoleranz. Es können nun bis zu 30% des Codes verdeckt oder zerstört sein und er funktioniert immer noch. Üblicherweise wird ein QR Code mit einer Fehlertoleranz von ungefähr 15% verwendet.

Das neue Outdoorgame Munzee nutz diese Codes in Form von Perks, um so identifizierbare Kontrollpunkte für die Spieler zu schaffen. Der Spieler kann sich über die Plattform munzee.com QR Codes generieren lassen. Es ist kein externer Generator notwendig. Auch ein QR Reader auf dem Smartphon ist nicht notwendig da die App diesen als „capture“ Funktion mit beinhaltet. Im Geocaching kann der Code auch sehr gut als Zwischenstation genutzt werden, um Rätsel oder Koordinaten anderen Spielern zukommen zu lassen. Das Ganze funktioniert dann auch offline. Die im Code enthaltenen Zeichen werden direkt auf dem Smartphon angezeigt. Wenn es sich um URL´s handelt wird eine Verbindung zu der entsprechenden Webseite hergestellt.

Schauen wir doch mal wie wir einen QR Code generieren und verwenden können.

Ich suche mir einen kostenlosen Generator im Internet. Ich selber arbeite mit dem von RACO-Industries, da hier viele Einstellmöglichkeiten vorhanden sind. Aber letztendlich ist es egal welcher Generator benutzt wird.

Im oberen Feld gebe ich meine Botschaft ein z.B. www.pilotschnur.de. Unter Punkt 2 kann ich eine Version wählen, diese macht den Code größer und komplexer. In der Regel reicht es diese Funktion auf „Auto“ zu stellen. Bei Punkt 3 „QR Code Error Correction“ stelle ich die Fehlertoleranz ein z.B. 15%. „QR Code Encoding“ ist unter Punkt 4 zu finden. Hier kann gewählt werden, um welche Zeichen es sich handelt. Aber auch hier belasse ich es auf „Auto“. In den vier darunter liegenden Feldern kann noch einmal die Größe des Codes eingestellt werden. Brauche ich aber nicht, da die Größe automatisch erstellt wird. Was ich allerdings noch gebrauchen kann ist das Format in dem der QR Code abgespeichert werden kann, siehe Punkt 5. Zur Auswahl stehen: BMP, GIF, JPEG und PNG. Empfehlenswert ist das GIF oder JPEG Format, da es von den meisten Programmen besser weiterverarbeitet werden kann. Wenn nun alles eingestellt ist kann ich auf „Generate Barcode“ klicken und der neue Code wird oben angezeigt. Zum Speichern einfach mit der Maus darüber gehen und mit einem Rechtsklick abspeichern. Der QR Code ist nun auf der Festplatte zur weiteren Verwendung abgespeichert.

Ich habe nun einen QR Code genommen mit der URL www.pilotschnur.de. Die Fehlertoleranz steht auf 30% mit der Version 10. Die grün markierten Flächen zwischen den drei großen weißen Quadraten müssen unberührt bleiben, damit beim Scannen der Code ausgerichtet werden kann. Nun kann ich in der Bildmitte ein Logo platzieren, indem ich ein weißes Quadrat einsetze und da hinein kommt mein Logo. Das allerdings auch keine Verbindung zu den Pixeln des Codes haben darf, da es sonst zu Lesefehlern kommt. Mein Logo kann ich natürlich auch bunt gestalten, sogar der ganze QR Code darf farbig sein, da ein QR Reader nicht nach Farben schaut, sondern nach Kontrasten.

Ob ein Pixel schwarz, blau oder lila ist, ist ihm egal. So kann man sehr kreativ sein und individuelle QR Codes erstellen.

 

 

Also los, probieren geht über studieren. Vielleicht sehe ich demnächst mal einen selbst kreierten QR Code von Euch.

 
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